Eichhörnchen und Igel

Besonderer Besuch im eigenen Garten – Was tun?

Das Eichhörnchen als Kulturfolger

Im Verlauf der letzten Jahrzehnte hat der Eichhörnchen-Bestand in den deutschen Wäldern stetig abgenommen. Glücklicherweise stehen die Hörnchen jedoch nicht auf der Roten Liste, sind aber dennoch laut Bundes-Artenschutzverordung als besonders geschützte Tierart anzusehen.
Immer häufiger zu sehen sind die pelzigen Tierchen nun in unseren Städten. Parks und Gärten bieten ihnen ausgezeichnete Lebensbedingungen. Besonders erfreuen sich die Europäischen Eichhörnchen an dem Angebot von Futterstellen sowie Schlaf- und Nistmöglichkeiten in Form von Kobeln.

Wie richtet man Futterstellen ein?

Besonders wichtig für die flinken Kletterer ist die Bereitstellung von viel frischem Wasser. Als Nahrung geeignet sind Saaten, Früchte und Nüsse. Besonders gerne vernaschen sie Haselnüsse, Walnüsse, Sonnenblumenkerne, Karottenstückchen, ungezuckerten Zwieback, Wassermelone und Apfelstücke. Nach Möglichkeit sollten Futterstellen an verschiedenen Stellen im Garten angebracht werden, um dem Besuch zu ermöglichen anderen Artgenossen, die sich ebenfalls zum Fressen eingefunden haben, aus dem Weg zu gehen.

Weit oben auf dem Speiseplan des Igels stehen Schnecken, Raupen und andere Insekten, somit ist er ein willkommener Gast in unseren Gärten. Jedoch zählt der Igel in Europa zu den gefährdeten Arten und ist in Deutschland durch das Bundesnaturschutzgesetz ganzjährig geschützt.
Des Igels größter Feind ist der Mensch. Mit seinen Eingriffen in die Natur nimmt er den Igeln ihren Lebensraum.

Wie richte ich meinen Garten Igelfreundlich ein?

  • Auf der Suche nach Nahrung durchstreifen Igel große Landschaften, ermöglichen Sie den Igeln Zugang zu Ihrem Garten. Gute Durchschlupfmöglichkeiten bieten Hecken und Lattenzäune.
  • Verzichten Sie auf exotische Pflanzen. Besser an unser Klima angepasst sind einheimische Gewächse und Hölzer, die zusätzlich die Lebensgrundlage für allerlei Insekten, Vögel und Kleinsäuger bilden.
  • Bieten Sie täglich frisches Wasser in einer flachen Schale an. Besonders in trockenen Sommern ist dies nicht nur eine Hilfe für Igel, auch Eichhörnchen und Wildvögel bedienen sich gerne daran. Reinigen Sie die Schale täglich um der Verbreitung von Krankheiten vorzubeugen und achten Sie im Winter darauf, dass das Wasser nicht zufriert.
  • Verzichten Sie auf Chemie. Pflanzenschutzmittel und co. vernichten Insekten und somit die natürliche Nahrung für Igel.
  • Dichte Hecken, Gebüsche, Reisig-, Laub- und Komposthaufen, Hohlräume unter Holzstapeln oder alte Baumwurzeln bieten den Igeln natürliche Unterschlüpfe.

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