Torffreies Gärtnern: Warum der Verzicht auf Torf Klima und Moore schützt

Torffreies Gärtnern gewinnt zunehmend an Bedeutung, da der Abbau von Torf nicht nur wertvolle Moorlandschaften zerstört, sondern auch große Mengen CO₂ freisetzt. Vom 28. Februar bis 9. März 2025 veranstaltet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) die Aktionswoche „Torffrei gärtnern!“, um die Öffentlichkeit für torffreie Alternativen zu sensibilisieren. Aber warum ist der Verzicht auf Torf so wichtig und wie gelingt das torffreie Gärtnern in der Praxis? In diesem Artikel erfahren Sie alles Wichtige.

Was genau ist Torf und warum sollte man darauf verzichten?

Torf ist ein organisches Material, das sich über Jahrtausende in Mooren bildet. Er entsteht, wenn Pflanzenreste unter Sauerstoffmangel und Wassermangel langsam verfallen. Aufgrund seiner hervorragenden Wasserhaltefähigkeit und Struktur wird Torf häufig in Gartenerde eingesetzt. Doch dieser Abbau hat schwerwiegende Folgen: Der gespeicherte Kohlenstoff wird freigesetzt, und die Moorlandschaften, die eine wichtige Rolle im Klimaschutz spielen, werden zerstört.

Durch den Verzicht auf Torf tragen Sie aktiv zum Erhalt dieser sensiblen Ökosysteme bei und helfen, die CO₂-Emissionen zu verringern. Indem Sie torffreie Erden verwenden, unterstützen Sie den Klimaschutz und die Wiederherstellung der Moore.

Wie funktioniert torffreies Gärtnern?

Torffreies Gärtnern ist nicht nur ein umweltbewusster, sondern auch ein praktischer Schritt, den jeder Gartenbesitzer umsetzen kann. Damit torffreie Erde optimal genutzt werden kann, sollten Sie einige Dinge beachten:

  • Achten Sie auf die Kennzeichnung:
    Beim Kauf von Erde sollten Sie stets auf die Bezeichnung „torffrei“ oder „ohne Torf“ achten. Begriffe wie „torfreduziert“ bedeuten, dass die Erde noch immer einen erheblichen Anteil Torf enthalten kann, manchmal bis zu 70 %.
  • Wässern Sie richtig:
    Torffreie Erden speichern Wasser anders als torfhaltige Erden. Deshalb ist es sinnvoll, häufiger, aber in kleineren Mengen zu gießen, um eine gute Wasserverfügbarkeit für die Pflanzen zu gewährleisten.
  • Passen Sie die Düngung an:
    Torffreie Erden, die auf Basis von Holzfasern oder Kompost bestehen, benötigen oft eine angepasste Düngung. Diese Erden setzen Nährstoffe langsamer frei als Torf, weshalb regelmäßiges Düngen notwendig ist, um die Pflanzen optimal zu versorgen.
  • Nutzen Sie Kompost:
    Selbst hergestellter oder regionaler Kompost ist eine ausgezeichnete Alternative zu Torf. Er verbessert die Bodenqualität und sorgt für eine nachhaltige Nährstoffversorgung. Achten Sie darauf, dass der Kompost gut gereift ist, um seine Vorteile voll auszuschöpfen.

Mehr Informationen und Tipps finden Sie auf Torffrei.info.

Was ist die Aktionswoche „Torffrei gärtnern!“?

Vom 28. Februar bis 9. März 2025 organisiert das BMEL die bundesweite Aktionswoche „Torffrei gärtnern!“. Ziel dieser Initiative ist es, Hobbygärtnerinnen und -gärtner für den Verzicht auf Torf zu sensibilisieren und ihnen torffreie Alternativen näherzubringen. Während der Aktionswoche werden Informationen, Tipps und Empfehlungen zu torffreien Erden und deren Verwendung angeboten.

Weitere Details zur Kampagne finden Sie auf der Website des BMEL sowie auf Torffrei.info.

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