Der Februar ist der Monat, in dem der Winter langsam dem Frühling weicht und die ersten Frühjahrsblumen aus dem Boden sprießen. Diese ersten Blumen des Jahres sind nicht nur ein wunderschöner Anblick, sondern auch ein Lebenszeichen für die Tiere und Insekten, die sich nach dem langen Winter zurückmelden. Besonders Bienen und Schmetterlinge freuen sich über die ersten Nahrungsquellen, die die Frühjahrsblumen bieten. In diesem Blog zeigen wir Ihnen, welche Frühjahrsblumen jetzt im Februar blühen, wie Sie Ihren Garten damit verschönern können – und gleichzeitig etwas für die Bestäuber tun.
1. Schneeglöckchen (Galanthus nivalis): Der erste Frühlingsbote für Bestäuber
Schneeglöckchen sind wohl die bekanntesten Frühjahrsblumen, die den Februar einläuten. Sie sind die ersten Blumen, die den Boden durchbrechen und das Ende des Winters ankündigen. Die zarten, weißen Blüten sind ein wunderschöner Anblick und ein Zeichen für den bevorstehenden Frühling.
Blütezeit: Februar bis März
Besonderheiten: Schneeglöckchen sind besonders pflegeleicht und wachsen gut in schattigen Bereichen oder unter Büschen. Sie sind robust und widerstandsfähig, auch gegen kältere Temperaturen. Bestäuber, insbesondere frühe Bienen, freuen sich über den ersten Nektar, den diese Blumen im Frühling bieten.

2. Winterlinge (Eranthis hyemalis): Gelbe Farbexplosion im Februar und wertvolle Nahrungsquelle
Winterlinge sind eine der ersten Blumen, die im Februar für leuchtend gelbe Akzente im Garten sorgen. Sie sind bekannt dafür, dass sie sich gut in halbschattigen Bereichen wohlfühlen und schnell einen kleinen „gelben Teppich“ aus Blüten bilden.
Blütezeit: Februar bis März
Besonderheiten: Winterlinge bevorzugen lockere, humusreiche Böden. Sie sind im Allgemeinen recht unempfindlich gegenüber den ersten Frösten und ein schöner Frühlingsboten für den Garten. Bestäuber, vor allem frühe Bienen, sind dankbar für die Nektarquelle, die Winterlinge im Frühjahr bieten.

3. Gänseblümchen (Bellis perennis): Zarte Frühlingsboten mit langer Blütezeit und Nektarquelle für Bienen
Die Gänseblümchen sind mit die ersten Pflanzen, die den Frühling verkünden und erfreuen ab Februar mit ihren zarten Blüten. Oft blühen sie bis in den Oktober hinein und bilden teilweise im Winter, bei Schnee, neue Blüten aus. Die krautigen Pflanzen wachsen niedrig und beleben Rasenflächen und Beetränder.
Blütezeit: Anfang Februar bis Ende Oktober (April und Mai gelten als Haupt-Blütezeit)
Besonderheiten: Gänseblümchen sind besonders robust und anpassungsfähig. Sie bevorzugen sonnige bis halbschattige Plätze und gedeihen auf nährstoffreichen, gut durchlässigen Böden. Ihre Blüten sind eine wichtige Nahrungsquelle für frühe Bestäuber wie Bienen und Schmetterlinge, die sich im Frühjahr über den Nektar freuen.

4. Huflattich (Tussilago farfara): Sonnengelbe Frühjahrsboten mit heilender Wirkung
Der Huflattich gehört zur Familie der Korbblütler. Er ist ein Frühblüher und weckt mit seinen sonnengelben Blüten den Frühling. Typisch ist, dass sich die Blüten noch vor den Blättern entwickeln. Das anspruchslose Kraut hat eine heilende Wirkung und findet Verwendung bei Erkrankungen der Atmungsorgane.
Blütezeit: Mitte Februar bis Ende April
Besonderheiten: Huflattich bevorzugt sonnige, trockene Plätze und ist besonders unempfindlich gegenüber den ersten Frösten. Die leuchtend gelben Blüten erscheinen vor den Blättern und sind ein willkommener Frühlingsbote.
5. Gewöhnliches Hirtentäschel (Capsella bursa-pastoris)
Das gewöhnliche Hirtentäschel erreicht eine Höhe von bis zu 50 cm. Typisch ist die Traube von zahlreichen weißen Blüten mit vier Blütenblättern. Namens gebend sind die Schötchen, die wie die Taschen früherer Hirten geformt sind. Sie enthalten in jedem Fach bis zu zwölf Samen.
Blütezeit: Ende Februar bis Oktober (Bei günstigen Bedingungen auch bis Dezember)
Besonderheiten: Das gewöhnliche Hirtentäschel bevorzugt nährstoffreiche Böden und ist äußerst anpassungsfähig. Es blüht von Ende Februar bis Oktober und bietet Bestäubern, insbesondere Bienen, eine wertvolle Nahrungsquelle.

